Kullturtipps für den Winter
Kullturtipps für den Winter
16.12.2015
Außergewöhnliche Museen in Rheinland-Pfalz

Bad Kreuznach: Drei Museen im historischen Ambiente des Ritterguts Bangert

Bad Kreuznachs Museen liegen in dem denkmalgeschützten ehemaligen Rittergut Bangert, umgeben von einem historischen Park.
Das Schloßparkmuseum befindet sich im ehemaligen Herrenhaus, dessen Inneneinrichtung aus dem 19. Jahrhundert teilweise erhalten ist. Es beherbergt die stadt- und kunstgeschichtlichen Sammlungen und eine vor- und frühgeschichtliche Abteilung. Durch den Park geht es zu den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden, in denen heute das Museum für Puppentheaterkultur beheimatet ist, das die vielfältigen Facetten des deutschen Puppenspiels beleuchtet. Hauptattraktion der Römerhalle, einst eine riesige Scheune, sind die beiden Mosaikböden, die in der benachbarten römischen Villa gefunden wurden.
Info: Museen im Rittergut Bangert, 55545 Bad Kreuznach, Tel.: +49 (0)671/92077-82, museumsinfo@bad-kreuznach.dewww.bad-kreuznach.de

Winter in Mainz: Kultur und Bewegung

Beim winterlichen Städtetrip nach Mainz kann man Kultur und Bewegung miteinander verbinden: Im Landesmuseum Mainz widmet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz eine Ausstellung dem Wandel des Mainzer Stadtbilds in den vergangenen 250 Jahren. Gezeigt werden Ansichten von Baudenkmälern in der Gegenwart und deren Veränderung, vom 18. über das 19. Jahrhundert bis zur Zerstörung in der Kriegszeit und dem Wiederaufbau.
Im Alten Postlager führt die Ausstellung ENTSCHEIDEN in den Supermarkt der Möglichkeiten. Dabei setzen sich die Besucher mit Entscheidungen in allen wichtigen Lebensbereichen auseinander.
Wer nach der Kultur die Bewegung sucht, kann die Eislaufbahnen auf dem Hofgut Laubenheimer Höhe und in der Eishalle am Bruchweg nutzen.
Info: Tourist Service Center, Rheinstraße 55, 55116 Mainz, Tel.: +49 (0)6131/242888, tourist@mainzplus.comwww.touristik-mainz.de

Die Eifel und der Moselschiefer: Spurensuche rund um Mayen

Vielfältige Informationen über die Eifel, ihre Landschaft und Bewohner erhält man im Eifelmuseum auf der Mayener Genovevaburg. Sechzehn Meter unter dem mächtigen Bauwerk befindet sich das Deutsche Schieferbergwerk. Dort, wo sich vor 400 Millionen Jahren das devonische Meer erstreckte, tauchen die Besucher in den Schieferabbau ein, der die Osteifel bis heute prägt. Denn der bekannte Moselschiefer stammt eigentlich aus der Eifel und erhielt seinen Namen dadurch, dass er einst von der Mosel aus in alle Welt verschifft wurde.
Ihm verdankt auch die Moselschiefer-Straße ihren Namen, die von Mayen aus über das Maifeld hinunter nach Lehmen an die Mosel führt. Nach einer Fahrt entlang der Mosel taucht man hinter Cochem wieder in die Eifel ein, fährt über Kaisersesch in die Vordereifel und über den Fachwerkort Monreal zurück nach Mayen.
Info: Tourist-Information Mayen, Altes Rathaus am Markt, 56727 Mayen, Tel.: +49 (0)2651/903004, touristinfo@mayenzeit.dewww.mayen.dewww.moselschiefer-strasse.de

Traben- Trarbach: Eintauchen in andere Welten

Bei schlechtem Wetter besonders reizvoll: Der bekannte Weinort Traben-Trarbach lädt dazu ein, sich dem Weinbau unterirdisch zu nähern. Jeden letzten Freitag im Monat findet eine Führung durch das dicht verzweigte Netz der Weinkeller statt. Ein Spaziergang durch die Stadt selbst führt zu zahlreichen Jugendstil-Gebäuden des berühmten Berliner Architekten Bruno Möhring. Jeden ersten Sonntag im Monat findet um 11 Uhr eine Führung „Auf den Spuren der Belle Epoque“ statt.
In der alten Jugendstil-Weinkellerei “Julius Kayser” befindet sich das Buddha-Museum. Dort wird der Buddhismus als Lehre, Philosophie und Religion verschiedener Kulturkreise erlebbar. Auch das Mittelmosel-Museum, das Haus der Ikonen und das Fahrradmuseum laden zum Museumsbesuch.
Beim Thermalbaden in der Moseltherme des Stadtteils Bad Wildstein genießt man die wohltuenden Effekte des warmen Quellwassers.
Info: Tourist-Information Traben-Trarbach, Am Bahnhof 5, 56841 Traben-Trarbach, Tel.: +49 (0)6541/83980, info@traben-trarbach.dewww.traben-trarbach.de

Westerwälder Winterträume im Weihnachtskrippendorf Waldbreitbach

Waldbreitbach im Wiedtal hat sich als Weihnachtsdorf einen Namen gemacht: Der festlich geschmückte Ort bietet in der Winter- und Weihnachtszeit zahlreiche Attraktionen. So kann man dort bis zum 2. Februar wieder die weltweit größte Naturwurzelkrippe bestaunen. Tausend von Hand gesammelte Wurzeln werden zusammen mit vierzig Figuren, 85 Tieren und unzähligen echten Pflanzen zu einer prachtvollen Krippenlandschaft zusammengestellt.

Für einen Winterspaziergang eignet sich der „Kleine Krippenweg“, der sich über zwei Kilometer am Wiedufer entlang und durch den romantischen Fachwerkort schlängelt. In den Schaufenstern der Geschäfte sind tolle Krippen zu bewundern. Aber auch der „Große Krippenweg“, der durch die winterliche Klosterlandschaft führt, fasziniert mit vielen außergewöhnlichen Krippeninstallationen.
Krippenbauer Gustel Hertling betreibt ein sehenswertes Museum mit über 2200 Weihnachtskrippen. Über dem ganzen Dorf leuchtet der Stern von Bethlehem.
In jedem Jahr werden weitere Attraktionen in Waldbreitbach geschaffen. So ziert ein schwimmender Adventskranz die Wied und auf der Treppe zur Kirche säumen mannshohe Nussknacker den Weg. Seit dem letzten Jahr begeistert außerdem eine schwimmende Krippe die Besucher. Diese misst etwa acht mal drei Meter mit  1,80 Meter hohen Figuren.
Info: Touristik-Verband Wiedtal e.V., Neuwieder Straße 61, 56588 Waldbreitbach, Tel.: +49 (0)2638/4017, info@wiedtal.dewww.wiedtal.de


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