Großstadt und grüne Wälder
Großstadt und grüne Wälder
Hessen / Rhein-Main-Gebiet
25.04.2019
Der Kontrast zwischen Frankfurt und seiner Umgebung prägt die Rhein-Main-Region

Von den beeindruckenden Wolkenkratzern der Frankfurter City bis in die Naturidylle des Taunus ist es nur ein Katzensprung: Wohl kaum irgendwo in Deutschland liegen gewaltige Hochhäuser und beschauliche Naturparks so eng beieinander wie im Rhein-Main-Gebiet. Mit über fünf Millionen Einwohnern ist das Rhein-Main-Gebiet die zweitgrößte Metropolregion Deutschlands - und besitzt dennoch eine unglaubliche Vielzahl an Grünanlagen und Landschaftsschutzgebieten. Von Frankfurt aus kann man dank des sehr gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehrs bequem Ausflüge in die Region unternehmen, auch wer das Drehkreuz des Frankfurter Flughafens nutzt, sollte sich die Gelegenheit für eine Erkundung der Region nicht entgehen lassen.

Entdeckungen im Regionalpark Rhein-Main

Im Großraum Frankfurt am Main etwa kann man auf sogenannten Regionalparkrouten zu Fuß oder mit dem Fahrrad die abwechslungsreiche Umgebung erkunden. Die markierten Strecken verbinden Kulturlandschaft, Wälder, idyllische Plätze, Monumente der Industriekultur, Gärten und Parks sowie historisch bedeutende Orte. Aktuell gibt es rund 550 Kilometer Regionalparkrouten mit 200 attraktiven Ausflugszielen. In der Gesamtplanung soll das Routennetz dann doppelt so lang sein.

Zwischen Main und Taunus, Stadt und Kreis Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Landkreis Gießen, der Wetterau und dem Odenwald verläuft auf über 1.000 Kilometern die hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute. Hier verbinden sich Naherholung, Naturschutz und regionale Vermarktung zu einem attraktiven Ausflugsziel für Genießer. Die sechs Regionalschleifen kann man entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Sie führen vorbei an naturbelassenen Streuobstwiesen, Lehrgärten und Lehrpfaden, zu Keltereien und Gaststätten, Direktvermarktern, interessanten Handwerksbetrieben, Sehenswürdigkeiten, Museen und Naturdenkmälern.

Naturerlebnis Taunus

Der Taunus ist als gut erschlossenes Naherholungsgebiet vor allem von Wochenend-Ausflüglern frequentiert, die hier ganz unterschiedlichen Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Einzigartigkeit des Taunus liegt in der Vielfalt seiner Kulturdenkmäler aus unterschiedlichsten Epochen, eingebettet in eine einzigartige Naturlandschaft. Kelten, Römer, Hugenotten, Fürsten und Kaiser der neueren Geschichte - davon zeugen die Denkmäler bis heute. Das Römerkastell Saalburg am Unesco-Welterbe Limes bei Bad Homburg sowie zahlreiche Burgen und Schlösser wie die liebevoll restaurierte Burg Kronberg sind Zeitzeugen einer spannenden Historie. Für Wanderer bieten sich in den beiden Naturparks, Taunus und Rhein-Taunus, unzählige Möglichkeiten - von kleinen Rundwegen bis zu mehrtägigen, teils anspruchsvollen Touren. Beliebt ist beispielsweise der Qualitätswanderweg "Taunus-Schinderhannes-Steig" über 38 Kilometer, der vorbei an geschichtlichen Höhepunkten - wie etwa der Burg Eppstein - über den Taunuskamm mit weiten Fernblicken führt.

Spuren aus der Römerzeit

Grüne Laubwälder, Streuobstwiesen und sanfte Bergrücken kennzeichnen den Odenwald. Oft haben die markierten Touren durch die Region Burgen, Schlösser und andere prächtige Sehenswürdigkeiten zum Ziel. Zum geheimnisvollen Felsenmeer führt beispielsweise eine knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung vom Wanderparkplatz "Kuralpe" in Lautertal. Das Felsenmeer ist eine riesige Ansammlung von Felsbrocken, die vor 340 Millionen Jahren durch Gesteinshebungen und Erosion geschaffen wurden. Wer die Augen aufhält, wird auch noch Werkstücke aus der Römerzeit entdecken, wie die sogenannte Riesensäule oder den Altarstein. Den Spuren der Römer kann man auch bei einer Limeswanderung durch den Odenwald folgen. Man trifft dabei auf die Überreste von römischen Wachtürmen, Kastellen, Badeanlagen und Grenzbefestigungen. Die Wege sind gut markiert, Infotafeln machen auf Sehenswertes aufmerksam und berichten vom Leben in der damaligen Grenzregion.

Faszinierende Keltenwelt

Eingebettet zwischen Taunus und Vogelsberg erstreckt sich die Wetterau, deren facettenreiche Landschaften von alten Nutzungsformen erzählen. Weite Felder und breite offene Flussauen prägen das Bild ebenso wie Streuobstwiesen und ausgedehnte Wälder. Es finden sich auch noch traditionelle Hutungen und Magerrasen, die von Schafherden gepflegt werden. Doch die Besiedlung der Wetterau reicht noch weiter, bis in die Jungsteinzeit zurück. Dies offenbart sich ganz besonders am Glauberg, wo man drei Gräber aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. entdeckte. Eine wissenschaftliche Sensation ist der berühmte Keltenfürst vom Glauberg. Die lebensgroße Steinfigur war die Grabbeigabe eines keltischen Kriegers und zählt zu den bedeutsamsten Funden Hessens. Besucher können sich im angeschlossenen Museum intensiver mit den Vorfahren aus der Keltenzeit befassen. Interessant ist auch ein Spaziergang durch den archäologischen Park mit seinem rekonstruierten Grabhügel, den geheimnisvollen Wall-Grabensystemen und Wehranlagen aus frühkeltischer Zeit. Weitere Denkmäler aus anderen geschichtlichen Epochen findet man auf dem Glauberg-Plateau.

Info:

Die Region Frankfurt-Rhein-Main ist eine wahre Schatztruhe für Entdecker und aktive Urlauber. Die abwechslungsreichen Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten offenbaren sich je nach Laune zu Fuß, mit dem Fahrrad oder vom Fluss aus.

Tipps zu Ausflügen und Freizeitaktivitäten findet man unter

www.frankfurt-rhein-main.de

www.taunus.info

www.saalburgmuseum.de

www.keltenwelt-glauberg.de

Tourenvorschläge für die Regionalparkrouten unter www.regionalpark-rheinmain.de

Quelle: Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main

Foto: Christopher Kubaseck


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